Mobile Schule

Die Mobile Schule verfolgt einen innovativen Ansatz in der niedrigschwelligen Brennpunktsozialarbeit: Wenn viele Straßenkinder nicht in die Bildungs- und Sozialprojekte kommen, so sollte das Projekt zu ihnen gehen. Dorthin, wo Straßenkinder leben, arbeiten, lieben und lernen (“ambito de aprendizaje”). 

Die Mobile Schule ist ein Kasten auf Rädern — voller interessanter und altersgerechten Lerntalfeln. Diese behandeln — je nach Interesse und Lust der Kids — verschiedene Themen, z.B. Kinderrechte, Hyigiene, Sprache, Alphabetisierung, Alltag, Mathe, Geographie, etc. 

Konzeptuell basiert es auf der PÄDAGOGIK der BEFREIUNG: Nur wer sich frei und wertvoll fühlt, wird auch lernen und vorwärts kommen können. Von daher ist SELBSTWERT der entscheidende Ansatzpunkt. Mit der Mobilen Schule geht es uns also nicht primär um Wissensvermittlung, sondern erstmal um Selbstwertsteigerung und Empowerment (Selbstermächtigung).

In mehreren Partnerprojekten (u.a. El Alto, Leon, Matagalpa) wird mit der Mobilen Schule gearbeitet. Unsere Freiwilligen gehen mit ihr und einer einheimischen Sozialarbeiterin auf die Straße bzw. in Armenviertel, wo die Kinder besonders verletzlich sind. 

Sehr wertvoll ist die 4-tägige Intensiv-Schulung zur Mobilen Schule und Straßenkinderpsychologie in Leuvven (Belgien), die freiwilliger Teil der Vorbereitung ist. Die Kosten der Schulung übernimmt WI. 

 

Sehr wertvoll ist die 4-tägige Intensiv-Schulung zur Mobilen Schule und Straßenkinderpsychologie in Leuvven (Belgien), die freiwilliger Teil der Vorbereitung ist. Die Kosten der Schulung übernimmt WI. 

Hier ein Video-Clip vom Praxis-Workshop für unsere Freiwilligen im Sommer 2016 …